{"id":363,"date":"2015-04-28T22:17:45","date_gmt":"2015-04-28T20:17:45","guid":{"rendered":"http:\/\/stillgeboren.de\/?p=363"},"modified":"2015-04-28T22:17:45","modified_gmt":"2015-04-28T20:17:45","slug":"einsendungen-glaube-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stillgeboren.de\/?p=363","title":{"rendered":"Einsendungen Glaube"},"content":{"rendered":"<p>Mein kleines B\u00e4rchen,<br \/>\nehe es Dich gab, da machte mir der Tod Angst,<br \/>\nheute bin ich mir sicher, dann zu Dir zu gehen.<br \/>\nEhe es Dich gab, da glaubte ich nicht daran, da\u00df es zwischen Himmel und Erde etwas gibt,<br \/>\ndoch Du hast mich davon \u00fcberzeugt, da ist mehr, als wir jemals erahnen k\u00f6nnen.<br \/>\nSchon als ich Dich zum ersten Mal in den Armen hielt, da wu\u00dfte ich, Du bist zur Besuch,<br \/>\ndoch als Du dann gegangen warst, da habe ich lange und oft noch gesp\u00fcrt.<br \/>\nBevor ich Dich kannte, frage ich mich oft nach dem Sinn des Lebens,<br \/>\nich fragte mich besonders oft danach, warum so manche Dinge passieren,<br \/>\nes k\u00f6nnte doch keinen Gott geben, der B\u00f6ses zul\u00e4\u00dft, warum tut er das.<br \/>\nHeute wei\u00df ich, da\u00df wir daraus lernen sollen, und da\u00df alles B\u00f6se etwas Gutes nach sich zieht.<br \/>\nAls Du gingst, da wollte ich mit Dir gehen, ich war schwach,<br \/>\nheute bin ich st\u00e4rker, denn Du bist immer bei mir.<br \/>\nUnd ich wei\u00df, da\u00df auch ich und meine W\u00fcnsche etwas wert sind, auch wenn sie noch immer nicht<br \/>\nvon allen respektiert werden, doch ich glaube, es war der Sinn in Deinem<br \/>\nkurzen Leben, mir das zu zeigen.<br \/>\nW\u00e4rest Du nicht gestorben, wir h\u00e4tten Deine beiden kleinen Schwester<br \/>\nvielleicht niemals kennengelernt,<br \/>\ndennoch vermisse ich Dich noch immer ganz, ganz dolle, obwohl Du immer bei<br \/>\nmir sein wirst.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">Anja Schr\u00f6der in Erinnerung an ihren Sohn Jannik<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\nGott kennt die \u00c4ngste unseres Herzens,er<br \/>\nwei\u00df um unseren innersten Schmerz.<br \/>\nUnd er kennt die Trauer,dir uns beim Abschied von einem geliebten Menschen<br \/>\nerf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Gott wei\u00df aber auch,wie stark und mutig<br \/>\nunser Herz sein kann.Vielleicht hat er uns diese Last,an der wir so schwer<br \/>\ntragen,auferlegt,damit sich alle unsere inneren Kr\u00e4fte mobilisieren;oder er<br \/>\nwill<br \/>\nuns dadurch neue,<br \/>\nbisher verborgen gebliebene Wege f\u00fchren;<br \/>\nvielleicht kann er \u00fcber unser Leid Zugang zum Herzen eines anderen finden,<br \/>\noder er hat uns damit eine Aufgabe zugedacht,deren Erf\u00fcllung uns zu jenem<br \/>\nMa\u00df an innerer Reife f\u00fchrt,<br \/>\ndas wir sonst niemals erreichen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Petra N. und Marco d. F<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">Mein Mann und ich sind seit mehreren Jahren Christen, und der Tod unseres kleinen Sohnes Marlon in der 39. SSW hat uns nat\u00fcrlich vor viele Fragen gestellt und das Bild, dass wir bis dahin von Gott hatten, in Frage gestellt. \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">Ich glaube, dass man nat\u00fcrlich auf Gott w\u00fctend sein darf,\u00a0\u00a0 und dass Gott das versteht. Eigentlich ist alles, was ich bis zum 17.11.2001 geglaubt habe (an diesem Tag wurde unser Marlon geboren),\u00a0 was ich f\u00fcr die Wahrheit oder f\u00fcr Gottes Willen und sein Wesen gehalten habe, seit diesem Tag ersch\u00fcttert. Doch das Einzige, dessen ich mir sicher bin, ist dass Jesus lebt und dass er f\u00fcr uns gestorben und wieder auferstanden ist,\u00a0 auch f\u00fcr Marlon!\u00a0 Deshalb bin ich \u00fcberhaupt noch am Leben, weil ich wei\u00df, dass das die Wahrheit ist und dass Marlon lebt und wir eines Tages zusammensein werden. Wenn ich das nicht w\u00fc\u00dfte, h\u00e4tte ich mein Leben\u00a0bestimmt beendet,\u00a0nachdem ich wu\u00dfte, dass Marlon nicht mehr lebt, denn dann w\u00e4re es leichter gewesen, damit zu sterben als damit zu leben!\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">Ich bin sehr, sehr w\u00fctend auf Gott und verstehe \u00fcberhaupt nicht, wie er das zulassen konnte, aber dadurch, wie unsere Umst\u00e4nde sind, ver\u00e4ndert sich die Wahrheit nicht, und die ist, dass Jesus lebt, und alle diese Babies, die hier auf dieser Seite genannt sind, bei ihm LEBEN!\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">Ich stelle mir manchmal vor, wie die Babies dort zusammen spielen und lachen, und es tut\u00a0so weh, Marlon hier niemals lachen sehen zu k\u00f6nnen. Aber eines Tages werde ich ihn sehen!\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">&#8211; Und Gott\u00a0wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen, und\u00a0der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz&#8230; &#8211; (Offenbarung 21, 4)\u00a0<\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: Arial Baltic,sans-serif;\">Birgit Schweda<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein kleines B\u00e4rchen, ehe es Dich gab, da machte mir der Tod Angst, heute bin ich mir sicher, dann zu Dir zu gehen. Ehe es Dich gab, da glaubte ich nicht daran, da\u00df es zwischen Himmel und Erde etwas gibt, doch Du hast mich davon \u00fcberzeugt, da ist mehr, als wir jemals erahnen k\u00f6nnen. 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