Symbole Weg

Das Licht auf meinem Weg

aus dem Weihnachtsheft des Bundesverbandes Verwaiste Eltern in Deutschland

Mein Weg ist ein Weg durch ein dunkles Tal. Ein Weg durch viele Fragen, Ängste, Unsicherheiten, viel Wut und Traurigkeit. Ich gehe diesen Weg seit dem 16.11.2001. An diesem Tag habe ich erfahren, dass mein kleiner Sohn Marlon nicht mehr lebt. Ich war in der 39. Schwangerschaftswoche.  Bis dahin war die Schwangerschaft völlig problemlos. Am 17.11.2001 wurde unser Marlon still geboren. Es konnte keine Ursache für seinen Tod festgestellt werden.

Es ist so ungerecht, dass unser Marlon nicht bei uns bleiben durfte. Er wurde so liebevoll erwartet von seinen Eltern und seinen beiden Brüdern. Alle haben sich auf ihn gefreut. Ungerecht. Es ist so ungerecht wie die Welt ist, in der wir leben. Es gibt hier keine Gerechtigkeit, in keinster Weise. Wenn ich jetzt nicht mehr an einen guten und gerechten Gott glauben könnte, könnte ich hier nicht mehr leben! Ich habe an Ihn geglaubt, bevor Marlon gestorben ist. Und wenn es die Wahrheit ist, dass Jesus für uns gestorben ist und  wieder auferstanden ist, damit wir in einer besseren, gerechten Welt für immer mit Ihm (und unseren Kindern) leben können, dann ist es ja immer noch die Wahrheit, auch wenn mir etwas so Schlimmes passiert ist. Die Wahrheit ändert sich niemals. Sie passt sich nicht an die Umstände an. Sie ist be-ständig, auch wenn alles andere um uns herum kaputtgeht. Jesus hat gesagt:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Er ist meine einzige Hoffnung. Das Licht auf meinem Weg. „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte, und ein Licht auf meinem Weg.“ (Psalm 119, 105).

Trotzdem werde ich wahrscheinlich niemals verstehen, wieso ich einen so schweren Weg gehen muss. Ich bin sehr wütend auf Gott, dass er das zugelassen hat. Trotzdem ist Er meine einzige Hoffnung. Für mich ist das kein Widerspruch. Gott kennt unser Herz und er versteht auch unsere Wut. Sonst wäre er nicht Gott! Ich habe von mehreren Betroffenen, die auch ihre Kinder verloren haben, gelesen, dass sie mit Gott nichts mehr zu tun haben wollen. Ich kann das gut verstehen. Ich kann nur für mich sprechen und ich bin froh, dass ich noch glauben kann, dass Gott gut ist und dass ich meinen Marlon irgendwann bei Ihm in meine Arme schließen kann. In der Offenbarung, 21.4, steht:

 „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Schmerz, noch Geschrei wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen.“

Wenn das Erste, also unser Leben hier auf der Erde, vergangen ist, werde ich in einer besseren Welt leben. In einer Welt, wo die Gerechtigkeit Gottes herrscht und wir von seiner Liebe umgeben sind. Mein kleiner Marlon wartet dort auf mich. Jesus sagte:

 „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn ihnen gehört das Himmelreich“ (Matthäus 19,14).

Jesus liebt die Kinder über alles.

Es geht mir nicht gut, davon bin ich noch weit entfernt. Ich vermisse meinen Marlon unendlich. Trotz aller Trauer und Wut bin ich Jesus dankbar, dass er mir durch seinen Tod am Kreuz die Möglichkeit gegeben hat, in Ewigkeit in der Gegenwart Gottes zu  leben.

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt…“(Johannes 11,25).

Vielleicht werde ich eines Tages, wenn ich bei Gott bin, verstehen, wieso ich diesen schweren Weg gehen musste. Vielleicht ist es dort auch nicht mehr wichtig. Ich weiß nur, ich könnte nicht einen Schritt mehr tun, wenn Gott mir diesen Weg nicht erhellen würde.

 „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 7,12).

Ich wünsche allen, die dieses lesen, dass Gott Ihnen sein Licht sendet und dass sie Hoffnung haben können.

Birgit S.

Gedanken zu Trauerarbeit und Trauerweg

Ich vergleiche Trauerarbeit immer mit einem Weg “bergauf”.

Der kürzeste Weg ist nicht immer der “beste”.
Oft sieht man nicht, wo einen der Weg hin führt.
Es kostet sehr viel Kraft,
diesen Weg zu gehen.

Manchmal geht es im Sonnenschein den Berg hinauf
und wir fühlen uns zuversichtlich,
die Spitze leicht, schnell
und ohne Komplikationen
zu erreichen.

Doch da gibt es Täler auf dem Weg…

Manche Täler sieht man von weitem.
Und dennoch, wenn man hineinfällt,
tut es furchtbar weh,
egal, wie lange man sich darauf vorbereiten konnte.
Wenn man sich überhaupt auf den Schmerz vorbereiten kann…

Andere Täler sieht man vorher gar nicht.
Es kann sehr schlimm sein,
wenn man auf einem
vermeintlich geraden
Weg bergauf
auf einmal in ein tiefes Tal fällt.

Man kann hin und wieder den Mut verlieren,
weil man denkt,
man kommt kein bisschen voran.

Man kann den Eindruck gewinnen,
dass es sich nicht lohnt,
aufwärts,
vorwärts
zu gehen,
weil es immer wieder Rückschritte gibt.

Manchmal,
wenn man in einem Tal steckt,
hat man das Gefühl,
dass man nie wieder hinaus kommt.
Wenn da nicht die helfenden Hände wären,
die sich einem entgegen strecken.

Wenn da nicht ein Netz gespannt wäre,
von dem man weiß,
dass es da ist
und einen auffangen wird.

Wenn da nicht erfahrene Bergwanderer wären,
die schon fast oben auf dem Berg angelangt sind
und wissen,
dass im Grunde jeder
den Berg hinauf kommt.
Manche langsamer, andere schneller,
manche schnurstracks, andere mit vielen Pausen,
um Kraft zu schöpfen.

Manche alleine, andere im Team.

Conni am 23-Okt-04

http://www.muschel.net/

Die schwersten Wege

Die schwersten Wege
werden alleine gegangen,
die Enttäuschung, der Verlust,
das Opfer,
sind einsam.
selbst der Tote, der jedem Ruf antwortet
und sich keiner Bitte versagt
steht uns nicht bei
und sieht zu
ob wir es vermögen.
Die Hände der Lebenden die sich ausstrecken
ohne uns zu erreichen
sind wie die Äste der Bäume im Winter.
Alle Vögel schweigen.
Man hört nur den eigenen Schritt
und den Schritt den der Fuß
noch nicht gegangen ist aber gehen wird.
Stehenbleiben und sich Umdrehn
hilft nicht. Es muß
gegangen sein.

Nimm eine Kerze in die Hand
wie in den Katakomben,
das kleine Licht atmet kaum.
Und doch, wenn du lange gegangen bist,
bleibt das Wunder nicht aus,
weil das Wunder immer geschieht,
und weil wir ohne die Gnade
nicht leben können:
die Kerze wird hell vom freien Atem des Tags,
du bläst sie lächelnd aus
wenn du in die Sonne tritts
und unter den blühenden Gärten
die Stadt vor dir liegt,
und in deinem Hause
dir der Tisch weiß gedeckt ist.
Und die verlierbaren Lebenden
und die unverlierbaren Toten
dir das Brot brechen und den Wein reichen-
und du ihre Stimme wieder hörst
ganz nahe
bei deinem Herzen.

© Hilde Domin, Gesammelte Gedichte, Fischer Verlag, Frankfurt/Main 1987, S. 118-119

WegtreppeGeh deinen Weg
wie ich den meinen suche
zu dem Ziel
Mensch zu werden
unterwegs
begegnen wir
der Wahrheit
der Freiheit
und uns selbst
unterwegs
wächst und reift
eine Weggemeinschaft
die uns befähigt
anderen
Rastplatz zu sein
und
Wegweiser
du und ich
gehen
den Weg

 © Margot Bickel

Von Beppo, dem Straßenkehrer,
erzählt Michael Ende:

Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich. Schritt – Atemzug – Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter – Schritt – Atemzug – Besenstrich.

Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm o/t große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, Gedanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, on den man sich nur gerade noch erinnert, oder wie eine Farbe, von der man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr  seine großen Gedanken. Und als sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte.

»Siehst du, Momo«, sagte er dann zum Beispiel, »es ist so; Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.«

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: »Und dann fängt man on, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. jedes Mal, wenn man aufblickt., sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt noch immer vor einem. So darf man es nicht machen.«

Er dachte einige Zeit noch. Dann sprach er weiter; »Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, on den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.« Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: »Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.«

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: »Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.« Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: »Das ist wichtig.«

© Michael Ende

Die kleine Schildkröte verschläft den Aufbruch ihrer Familie.

Die kleine Schildkröte verschläft den Aufbruch ihrer Familie. Die hat sich auf den Weg zum »blauen See« gemacht, weil das Land ringsumher austrocknet. Sehe ich die kleine Schildkröte vor mir, dann kommen mir Menschen in den Sinn, die ihren Mut bewahren und in sich die Kraft haben, auch aus Schlimmem das Beste zu machen. Woher die Kraft kommt? Nicht jeder hat sie mitbekommen, aber ein jeder könnte mit Bonhoeffer wagen zu sagen: »Ich glaube, dass Gott aus allem, auch dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.« (s. S. 81)

In der Zwischenzeit wachte auch die jüngste Schildkröte an der Quelle auf. Zunächst bekam sie einen großen Schrecken. Sie rannte hierhin und dorthin, könnte aber weder ihre Mutter noch ihre Geschwister finden. Sie waren alle fort. Und so war die kleine Schildkröte ganz allein. Da sie aber die Spur ihrer Mutter fand, machte sie sich auf den Weg, ihr zu folgen. Sie wanderte, so schnell sie könnte, und als es Nachmittag wurde, hatte sie schon ein gutes Stück des Weges zum Blauen See hinter sich gebracht. ungefähr zu dieser Zeit jagte auch Coyote in der Nähe. Ais er einen kleinen Hügel hinaufrannte, hörte er jemanden weinen. Er sprang einen weiteren Hügel hinauf und blickte sich um. Da sah er die kleine Schildkröte langsam dahinwandern und vor sich hin weinen. »Warum weinst du?«, fragte Coyote. »Ich weine nicht, ich singe«, sagte die Schildkröte. Daraufhin fragte Coyote weiter; »Was tust du hier? Der Tag ist zu heiß, um hier draußen herumzuwandern.« »Wir ziehen zum Blauen See«, antwortete die Schildkröte. »Ich habe verschlafen, und die anderen sind schon fort. Und: Ich weine nicht! Ich singe, während ich den Spuren meiner Mutter folge.« »Ich glaube aber, dass du doch weinst«, sagte daraufhin Coyote. »Aber wenn du weiterhin behauptest, zu singen, dann sing mir ein Lied.« »Nein, ich werde nicht singen«, antwortete die kleine Schildkröte. »Sing für mich!«, schrie daraufhin Coyote. »Sing, oder ich rolle dich durch den heißen Sand.« »Tu’s doch«, sagte die Schildkröte, »ich werde davon nicht sterben.« »Wenn du nicht für mich singst, werde ich dich zertrampeln«, antwortete Coyote. D/e Schildkröte: »Tu’s doch, trample nur auf mir herum, wenn du willst. Ich werde

auch davon nicht sterben.« Coyote sah, dass er der kleinen Schildkröte keine Angst einjagen könnte. Er dachte einen Moment nach. Was könnte er machen? Schließlich sagte er: »Sing für mich, oder ich werfe dich in den Fluss.« »0 nein!«, schrie die kleine Schildkröte. »Wirf mich bitte nicht in den Fluss, denn dann werde ich garantiert sterben.«

Daraufhin schnappte sich Coyote die kleine Schildkröte und rannte mit ihr zum Fluss. Er sprang hinein und ließ dabei die Schildkröte fallen. Sie schwamm hinüber zum anderen Ufer und kletterte aus dem Wasser. »Danke schön«, sagte sie, »ich fühle mich wohl im Wasser. Es ist wie zu Hause.«

Aber das war es nicht für Coyote. Ihm erging es sehr schlecht im Wasser. Der Fluss führte viel Wasser., was mit hoher Geschwindigkeit zu Tal schoss. So benötigte Coyote viel Zeit, wieder ans Ufer zu gelangen. Die kleine Schildkröte aber ging ihren Weg weiter und fand auch bald ihre Familie in der Nähe. Alle waren sehr glücklich, einander wiederzusehen. Nachdem die kleine Schildkröte den anderen ihre Abenteuer mit Coyote erzählt hatte, wanderten sie zum Blauen See. Dort leben sie noch heute.

indianisch

Wo sind die vielen Menschen abgeblieben, die doch kurz zuvor noch da waren?

Es war dunkel, naß und kalt, als ich wieder erwachte. Wie mechanisch stand ich auf und ging. Wohin, daß wußte ich nicht: Einfach nur gehen. Irgendwann wird es aufhören zu regnen und wieder hell werden, dachte ich, wenn ich nur einfach weitergehe. Und so ging ich, wenn ich fiel, stand ich wieder auf und lief weiter. Aber es hörte nicht auf zu regnen, es wurde nicht hell.

Angst kam in mir auf: Was, wenn es überhaupt nicht mehr aufhört? Gehe ich in die falsche Richtung? Wenn ich doch nur einen Menschen träfe. Der könnte mir vielleicht den Weg zeigen oder einfach nur bei mir sein. Ja, die Einsamkeit war das schlimmste. Die machte die Kälte und die Dunkelheit unerträglich. Aber es war niemand da. Wo sind die vielen Menschen abgeblieben, die doch kurz zuvor noch da waren? Nein, niemand war mehr da. Und so lief ich weiter, weiter und weiter, bis ich nicht mehr konnte und zusammenbrach.

So konnte es nicht weitergehen. Ich mußte etwas ändern. Menschen finden. Allein war der Weg ins Licht nicht zu finden. Wenn die Menschen nicht zu mir kommen, dann muß ich zu ihnen. Doch wie soll ich sie finden?

© Pirko Lehmitz, www.Stillgeboren.de 1998

“Der Weg”
von Herbert Grönemeyer
Gronemeyer
Ich kann nicht mehr sehen
Trau nicht mehr meinen Augen
Kann kaum noch glauben
Gefühle haben sich gedreht
Ich bin viel zu träge um aufzugeben
Es wäre auch zu früh
Weil immer was geht
Wir waren verschworen
Wären füreinander gestorben
Haben den Regen gebogen
Uns Vertrauen geliehen
Wir haben versucht, auf der Schussfahrt zu wenden
Nichts war zu spät
Aber vieles zu früh
Wir haben uns geschoben
Durch alle Gezeiten
Wir haben uns verzettelt
Uns verzweifelt geliebt
Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen
Es war ein Stück vom Himmel
Daß es Dich gibt
Du hast jeden Raum
Mit Sonne geflutet
Hast jeden Verdruss
Ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel Deine sanftmütige Güte
Dein unbändiger Stolz
Das Leben ist nicht fair

Den Film getanzt
In einem silbernen Raum
Von einem goldenen Balkon
Die Unendlichkeit bestaunt
Heillos versunken, trunken
Weil alles war erlaubt
Zusammen im Zeitraffer
Mittsommernachtstraum
Du hast jeden Raum
Mit Sonne geflutet
Hast jeden Verdruss
Ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel Deine sanftmütige Güte
Dein unbändiger Stolz
Das Leben ist nicht fair

Dein sicherer Gang
Deine wahren Gedichte
Deine heitere Würde
Dein unerschütterliches Geschick
Du hast der Fügung
Deine Stirn geboten
Hast ihn nie verraten
Deinen Plan vom Glück
Ich gehe nicht weg
Hab meine Frist verlängert
Neue Zeitreise
Unbekannte Welt
Hab Dich sicher
In meiner Seele
Trag Dich bei mir
Bis der Vorhang fällt
Trag Dich bei mir

Aus dem Album “Mensch”

wendysunlight_in_the_shadows
Wendy Hasler

Gemeinsam sind wir ihn gegangen

Gemeinsam sind wir ihn gegangen
unseren Weg
im Sonnenschein
im Regen
durch tiefe Täler
und in der Finsternis
manchmal auf verschiedenen Pfaden
doch immer in derselben Richtung
niemals haben wir uns verloren
ein gemeinsames Ziel
wies uns den Weg
und ein kleiner Stern
der immer für uns leuchten wird

Wir haben gelernt
auf den anderen zu warten
ihn mitzuziehen
wenn er in den Abgrund
zu rutschen drohte
wie sind dabei gewachsen
jeder auf seine Weise
und doch auch gemeinsam
Vertrauen und Geborgenheit
um gibt uns
aus denen Licht und Wärme wird
bereit für eine neues Leben

    Für Kai
© Pirko Lehmitz, www.Stillgeboren.de 23.12.1998

Für Monika

Du hast es gesehen
ganz deutlich
das Licht am Ende des Tunnels
es hat Dir den Weg durch die Nacht gezeigt

lichtAber plötzlich wurde es ausgeblasen
ein kleiner Windhauch
und es erlosch
er kam aus dem Nichts

Als es erlosch
hattest Du das Gefühl
Deine Zukunft
kaum geboren
starb mit ihm

Laß es uns wieder anzünden
meine Hände werden ihm Schutz geben
es wird wieder leuchten
Dich weiter auf Deinem Weg
durch die Finsternis begleiten
um Dich sicher ans Ziel zu führen

Vertraue darauf
das Licht wird Dir helfen
sie wieder zu finden
Deine Zukunft
sie war nur ganz kurz hinter einer Wolke entschwunden

Denn ich vertraue
ganz fest darauf
wir werden ihn hier
zu Ende gehen
gemeinsam
jeder seinen Weg

© Pirko Lehmitz, www.Stillgeboren.de 09.07.1998

Mehr Gedicht zum Thema Weg

Schmetterlingskinder“Es ist wie die Besteigung eines Berges……..”

Sun 20-Nov-05 11:17 PM von BirgitHa1963

Liebes Forum,

dieser Trauerweg, den wir alle gehen und der Schmerz und die Trauer, die wir immer wieder auf diesem Weg erleben, haben ein Bild in mir hervor gerufen, das ich Euch mal gerne in Worten zeigen möchte …..

Ein Kind stirbt, wir fallen in ein tiefes Loch, wissen nicht, wie wir raus können aus dieser Dunkelheit, die uns gefangen hält….. Wir laufen los, einen Weg, der uns nach oben in Richtung Licht und Wärme führt, ein steiniger Weg, mit Hindernissen gespickt, die wir umgehen können. Manchmal kommt ein Hindernis, das uns aus dem Tritt bringt. Das ist dann, wenn wir Bilder vor uns sehen, die uns weh tun, wenn wir mit unserer Trauer und unserem Schmerz konfrontiert werden, wenn ein wichtiger Tag sich jährt ……oder es stellen sich uns Leute in den Weg, die uns mit vermeintlich guten Ratschlägen in die falsche Richtung schicken oder zurückstossen und uns ins Wanken bringen……..dann stolpern wir, verlieren die Orientierung, rutschen und stürzen wieder nach unten, kommen an unseren Ausgangspunkt …. verletzt und kraftlos und wir meinen, dass wir es nie schaffen, nach oben ins Licht zu kommen.

Die Wunden heilen, die Kraft kehrt zurück, wir machen uns wieder auf den Weg, können dieses Mal schneller gehen, da uns der Weg vertraut ist, wir die Hindernisse schon kennen, ihnen aus dem Weg gehen können oder sie vielleicht ganz wegräumen.

Doch dann ändert sich die Landschaft, wir betreten neues Terrain, neue Eindrücke kommen auf uns zu, die uns ablenken, neue Impulse geben ….. doch auch hier, eine kleine Unachtsamkeit, ein ungeschickter Schritt, wir verlieren wieder den festen Tritt und rutschen. Entweder bis ganz unten oder wir haben das Glück, gut gesichert zu sein und unser Sturz wird unterwegs abgefangen….. doch wieder hat es Spuren hinterlassen, wir tragen Narben davon und auch brauchen wir eine kleine Pause, um uns auf uns zu besinnen und wieder die nötigen Kräfte zu haben, um einen erneuten Aufstieg zu wagen, denn wir wollen ja schliesslich hier raus ….. Die Stürze tun immer mehr weh, von je weiter oben es uns wieder nach unten zurückwirft, doch wir wissen auch, dass die Regenerationspausen immer kürzer werden, wir den Weg auf’s Neue in Angriff nehmen können und auch immer schneller laufen können, da dieser Weg aus der Dunkelheit uns inzwischen sehr vertraut ist ….. wie lange dieser Weg ist, weiss niemand, wie oft wir abstürzen, ist ebenso unbekannt, aber wir werden ihn immer wieder wagen, diesen Aufstieg und in unserem Rucksack auf dem Rücken tragen wir die Erinnerung an unsere Kinder und das ist es, was uns auch Kraft gibt…………

Im Moment bin ich unten, meine Wunden, die vom letzten Sturz noch nicht verheilt sind, sind wieder aufgegangen, im Moment tut alles nur weh………..

Aber ich werde mich wieder aufrappeln……..

Liebe Grüsse
Birgit

Mon 21-Nov-05 10:15 AM von MartinaG

Liebe Birgit

tief beeindruckt und berührt bin ich von der Schilderung Deiner Bergbesteigung, kann ich doch die Mühen Deines Weges so gut nachemfpinden…

Auch meine Trauerwege habe ich mit Bildern von Bergbesteigungen beschrieben (und als Ausdrucksventil meiner Trauer auch gemalen ); oft war der Weg steinig, scheinbar kaum zu schaffen…mühsam ständig über Steine zu steigen , bergauf um dann doch wieder zu fallen…

Aber es gab auch Zeiten in denen ich einfach über die Steine drüber sprang , um sie herrumging, mir sie mit Muße anschaute , oder mich auf einem niederließ um dort zu verweilen , mich auf einem ausruhte für die nächste Etappe meines Weges …..

Liebe Birgit
ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft auf Deinem Trauerweg
und schicke Dir die Sonne die bei den grünen Hügeln auf dich wartet,
und deren Strahlen dich jetzt schon wärmen mögen
fühl dich umarmt wenn Du möchtest

liebe Grüße
Martina
“Es gibt keinen Weg zum Glück. Das Glück ist der schöne, holprige Weg, auf dem wir gehen, stolpern, tanzen…”

Mon 21-Nov-05 08:31 PM von Pirko

Liebe Birgit,

ein wunderschönes Bild, das Du für uns aufgezeichnet hast. Du hast wirklich hart gearbeitet, als es Dir schlecht ging. Ich habe meine Tiefs immer mit einer Reise verglichen. Eine Reise, von der ich viele Erfahrungen und Eindrücke mitnehme. Von so einer Reise scheinst Du jetzt auch zurück zu sein.

Danke, dass Du uns an Deinen Eindrücken teilhaben lässt. Das Bild mit dem Weg, den wir gehen, hat auch mich immer fasziniert – im letzten Posting an Dich hatte ich ja davon berichtet – so fasziniert, dass ich auf meiner Seite eine extra Themenseite „Weg“ eingerichtet habe http://www.stillgeboren.de/Themenseiten/Symbole/SymbolWeg/symbolweg.html

Wie beim letzten Posting von Dir, habe ich es mir heute Morgen ausgedruckt und es hat mich dann immer wieder den ganzen Tage begleitet und beschäftigt. Darf ich Dein Bild von dem Weg – aus meiner Sicht, d.h. von einer betroffenen Mutter, die diesen Weg seit 8 Jahren geht – etwas ergänzen? Ich möchte Dir und den anderen Mut machen, diesen Weg – ihren Weg – weiterzugehen und zwar ganz bewusst und aufmerksam. Ich habe meine Ergänzungen und Anmerkungen in Blau dazwischen gesetzt:

Ein Kind stirbt, wir fallen in ein tiefes Loch, wissen nicht, wie wir raus können aus dieser Dunkelheit, die uns gefangen hält….. Wir laufen los, einen Weg, der uns nach oben in Richtung Licht und Wärme führt, ein steiniger Weg, mit Hindernissen gespickt, die wir umgehen können. Manchmal kommt ein Hindernis, das uns aus dem Tritt bringt. Das ist dann, wenn wir Bilder vor uns sehen, die uns weh tun, wenn wir mit unserer Trauer und unserem Schmerz konfrontiert werden, wenn ein wichtiger Tag sich jährt ……oder es stellen sich uns Leute in den Weg, die uns mit vermeintlich guten Ratschlägen in die falsche Richtung schicken oder zurückstoßen und uns ins Wanken bringen.. Manchmal stolpern wir auch ganz ohne Grund, ohne fremde Einwirkung und ohne erkennbaren Anlass. Einfach, weil einen die Trauer wieder packt. …..dann stolpern wir, verlieren die Orientierung, rutschen und stürzen wieder nach unten, kommen an unseren Ausgangspunkt …. Nur scheinbar kommen wir an unseren Ausgangspunkt zurück, doch tatsächlich sind wir einen kleinen Schritt weiter auf unseren Weg gekommen. Wir haben die ersten Erfahrungen in unserer Trauer gemacht. Erfahrungen , die wichtig sind, aber auch schmerzhaft und kaum auszuhalten. So wie Du es beschreibst, dass wir dann schon einige Hindernisse kennen. verletzt und kraftlos und wir meinen, dass wir es nie schaffen, nach oben ins Licht zu kommen.

Die Wunden heilen, die Kraft kehrt zurück, wir machen uns wieder auf den Weg Vielleicht gehen wir dieses Mal auch einen anderen Weg, der uns sicherer erscheint, in der Hoffnung nicht mehr so tief abstürzen zu müssen , können dieses Mal schneller gehen, da uns der Weg vertraut ist, wir die Hindernisse schon kennen, ihnen aus dem Weg gehen können oder sie vielleicht ganz wegräumen.

Doch dann ändert sich die Landschaft, wir betreten neues Terrain, neue Eindrücke kommen auf uns zu, die uns ablenken, neue Impulse geben ….. doch auch hier, eine kleine Unachtsamkeit, ein ungeschickter Schritt, wir verlieren wieder den festen Tritt und rutschen. Entweder bis ganz unten oder wir haben das Glück, gut gesichert zu sein und unser Sturz wird unterwegs abgefangen….. Genau von dieser Sicherung sprach ich in meinem Posting an Dich. Von dem sozialen Netzt, dass wir knüpfen müssen, damit wir beim nächsten Mal nicht mehr so tief fallen. doch wieder hat es Spuren hinterlassen, wir tragen Narben davon und auch brauchen wir eine kleine Pause, um uns auf uns zu besinnen und wieder die nötigen Kräfte zu haben, um einen erneuten Aufstieg zu wagen, denn wir wollen ja schließlich hier raus ….. Manchmal verlässt uns auch der Mut, dann wenn wir schon so oft gestürzt sind, wenn wir alleine gehen, niemand uns begleitet oder auffängt. Wenn wir glauben, wie werden niemals weiter vorwärts kommen, um wieder einen Weg betreten zu können, der leichter ist, auf den die Sonne auch wieder schient. Die Stürze tun immer mehr weh, Nein, ich glaube nicht, dass die Stürze immer mehr wehtun so wie ich nicht glaube, dass wir ganz zurückfallen. Mein letzter Sturz ist zwei Monate her. Nach über drei Jahren hat es mich wieder erwischt. Ja, es tat weh, aber nicht so gewaltig wie früher. Der Schock war nur so groß, weil ich gar nicht mehr damit gerechnet habe und schlimm war auch, dass ich feststellen musste, mein Netz war nicht mehr in Ordnung. Da ich es lange nicht mehr gebraucht hatte, war es brüchig geworden und hielt kaum noch. Es kostet Kraft, es in diesem Augenblick wieder reparieren zu müssen. Es tat sehr weh, aber der Schmerz war auszuhalten, dies Gefühl hatte ich früher nicht. von je weiter oben es uns wieder nach unten zurückwirft, doch wir wissen auch, dass die Regenerationspausen immer kürzer werden, wir den Weg auf’s Neue in Angriff nehmen können und auch immer schneller laufen können, da dieser Weg aus der Dunkelheit uns inzwischen sehr vertraut ist ….. wie lange dieser Weg ist Ich glaube, dieser Weg wird niemals zu ende sein. Wir werden ihn bis zum Schluss gehen, immer in Gefahr mal wieder abzustürzen, auch dann, wenn wir uns schon lange auf sichererem Weg gegangen sind. Aber der Weg wird angenehmer, es wird schöner und die Sonne scheint wieder mehr , weiß niemand, wie oft wir abstürzen, ist ebenso unbekannt, aber wir werden ihn immer wieder wagen, diesen Aufstieg und in unserem Rucksack auf dem Rücken tragen wir die Erinnerung an unsere Kinder und das ist es, was uns auch Kraft gibt…………

Liebe Birgit,

jetzt, nachdem ich so viel geschrieben habe, merke ich, wie dankbar ich Dir bin, denn Du hast mich auf meinen Weg ein Stück weitergebracht. Als es mir vor zwei Monaten wieder mal so richtig schlecht ging, da spürte ich , ich müsste mal wieder an meinem Weg arbeiten, fand aber keinen Ansatz. Den hast du mir nun gegeben. Danke…

Und viele nachdenkliche Grüße
Pirko

Mon 21-Nov-05 10:20 PM BirgitHa1963

Ihr Lieben,

ich danke Euch für Eure positiven und anteilnehmenden Antworten auf meine Beschreibung, die mir sehr gut getan haben, zeigen sie mir doch auch, dass es allen irgendwie gleich geht in diesen Phasen, die wir aber zum Glück nie gleichzeitig durchlaufen, so dass immer jemand da ist, der uns ein Stück des Weges begleitet. So waren auch andere interessante Aspekte zu lesen, was man auf diesem Weg noch entdecken kann.

Auf alle Fälle habe ich nach diesem heutigen Tag voller positiver und auch unerwarteter Erlebnisse und Eindrücke das Gefühl, dass ich wieder stehe und mich wieder auf den Weg machen werde………….

Vielen Dank Euch allen…..

@ Martina

Ist das ein von Dir gemaltes Bild ? Es ist nämlich wunderschön und strahlt so viel Wärme aus. Da möchte man einfach loslaufen.

@ Pirko noch ein paar Worte…..

Vielen Dank für Deine Ergänzungen zu meiner Schilderung. Diese Geschichte, ebenso wie mein Gedicht im letzten posting, sind sehr spontan entstanden, d.h. ich sass an der Tastatur, hatte die Gedanken im Kopf und schrieb einfach drauflos. Noch kurz wegen Schreibfehler durchgeschaut und dann auf “enter”….. Hinterher gingen mir noch andere Gedanken durch den Kopf, die dazu gepasst hätten, doch ich wollte es so stehen lassen, war es doch das Ergebnis dieser Tage des Nachdenkens und der Arbeit an mir und meiner Trauer.

Und wenn ich Dir einen Gedankenansatz liefern durfte, freue ich mich sehr darüber.

Es ist mit den anderen Antworten ein rundes Bild entstanden und es kann so vielleicht anderen helfen, die dazu kommen. Und ich werde es mir auch hin und wieder durchlesen, wenn ich mal wieder ” in den (Sicherungs)Seilen” hänge.

Ich bin sehr dankbar, in dieser Zeit hier so gut aufgefangen worden zu sein …….. wirklich sehr dankbar.

Euch allen eine gute Nacht
Birgit

” Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Mass an Dunkelheit denkbar und das Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit ”
C.G. Jung

Mon 21-Nov-05 11:11 PM Moni

“Serpentinen”

Liebe Birgit,

deine Wegbeschreibung ist so treffend.
Und genau wir Pirko ihn ergänzt hat,
möchte ich dich auch bitten,
ihn auch ein klein wenig aus meiner Erfahrung ergänzen zu dürfen.

Wenn wir einen Berg besteigen,
dann gehen wir ja selten steil gerade bergauf.
Das ist viel zu steil, und wir würden ständig abrutschen.
Also gehen wir in Serpentinen um den Berg herum….
immer weiter hinauf.

Dieser Weg ist länger, viel länger sogar,
aber sicherer und intensiver – denn wir lernen dabei den Berg kennen.
Wenn ich es mit unserer Trauer vergleiche,
dann ist der steile, schnelle Anstieg evtl. das schnelle Verdrängen der Trauer, das “ich will da ganz schnell durch”.
Dass das nicht geht,
mussten wir alle erfahren – denn wenn wir uns fast am Gipfel glaubten, gabs einen heftigen Absturz bis ganz nach unten.

Wenn wir aber den langen Weg nehmen – unsere Trauer leben und kennen lernen, so wie im Gleichniss den Berg – dann können wir nicht so tief stürzen und kommen zwar später, aber irgendwann ganz sicher oben an.

Der Weg auf den Berg – der Weg unserer Trauer – ist eine Spirale.
Wir drehen eine Runde um den Berg und sind ein Stück höher gekommen.
Aber immer wenn wir innerhalb der Spirale über den Punkt kommen,
an dem wir loslaufen mussten – tut es wieder weh.
An diesem Punkt straucheln wir evtl. und fallen.
Aber wir fallen höchstens eine Runde tiefer – nicht mehr bis ganz hinunter…

Diese Spirale kann ziemlich lang sein…..und wir werden immer wieder mal an den verletzlichen Punkt kommen…
aber wir sind immer eine Runde weiter…

Liebe Birgit,
ich wünsche dir eine ruhige Nacht,
alles Liebe von Moni.

Mon 21-Nov-05 11:27 PM BirgitHa1963

Liebe Moni,

dieses Bild von den Serpentinen gefällt mir sehr gut und ist für mich nun auch neu und, ja, ich glaube, dass man sich da wirklich nicht so weh tut.

Aber ich bin jemand, die, wenn sie was im Auge hat, gerne ganz schnell dort hin möchte und Geduld ist eigentlich nicht so meine Stärke … daher renne ich dann einfach los, dabei auch mal die glatten Wände hoch und habe deshalb auch mal die schmerzvolleren Rückschläge und bin bestimmt oft nicht schneller wie die Person, die über die Serpentinen nach oben kommt.

Aber so lassen sich die verschiedenen ” Trauerwege ” auch an einem Berg nachvollziehen und ich danke Dir für diesen ” Streckenvorschlag “.

Auch Dir eine gute Nacht…….. und Danke.

Liebe Grüsse
Birgit